Tag Archives: werbung

Begehbarer Kühlschrank war gestern – Heineken Walking Fridge

Heineken bringt mit Walking Fridge eine Fortsetzung des damals schon genialen Heineken – Walk in Fridge-Clips. :lol:

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Grüne Links?

Auch schon mal grüne Links gesehen? Hat nichts mit grünen Männchen zu tun, also man könnte es getrost zugeben. Auch nicht mit Ökologie oder Bio.

Links sind traditionell blau, so lehrte es die Internet-Standard-Doktrin, ein besuchter Link lila – eine Standard-Vorgabe aus den ersten Internet-Tagen, die aber längst den gestalterischen Ansprüchen an Webdesign zum Opfer fiel. Sinnvoll war eine solche Normierung allemal, zumindest aus Gründen der Usability. Denn der Hintergrund war der, einen Link als solchen auch sofort zu erkennen. Dieses Bedürfnis der farblich so normierten Kennzeichnung wurde aber bald aufgegeben, auch weil ein interner Link in diesen Vorgaben nicht von einem externen Link unterscheidbar war und somit allein aus diesen Gründen die ersten Ansätze für Standardisierung als zu eng definiert waren.

Dieses Bedürfnis nach Kennzeichnung mag nun für viele keine Rolle spielen, doch spätestens bei Thema Werbung wird man hellhörig. “Intext-Links” sind für Werbetreibende höchst interessant. Der Internet-Leser hat längst gelernt Werbung in seinem Kopf weiträumig auszublenden und nicht mehr wahrzunehmen. Grund also für die Werbung “noch lauter zu schreien”, doch dies wird dann den Seitenbetreibern selbst irgendwann schon zu viel, oder eben dahin zu gehen, wo der Leser unweigerlich seine Aufmerksamkeit hinlenkt, dem Content.

Die Aufmerksamkeit des Users ist gezielt auf den Inhalt einer Seite gerichtet; genau hier ist die Intext-Werbung positioniert. Das Werbe-Format ist unaufdringlich: Es ruft keine Reaktanz beim User hervor.
Ivo Leunig im Interview auf interview-blog.de

Und da sind wir wieder bei den “grünen Links”. Aus Gründen der Kennzeichnung von Werbung in Form werblicher Links wäre dem User wenigstens geholfen, die Links (wie in diesem Artikel oben einmal demonstriert) mit einem eindeutigen Standard zu kennzeichnen. Erst dann ist für ihn erkennbar, ob der Link nun “werbemotiviert” oder eine autonome Empfehlung des Verfassers ist. Bemüht ist man allemal dieses Format einzuführen, daher dürften Internet-Nutzer durchaus bereits über solche grüne Links einmal gestolpert sein. Der Werbetreibende wiederum erhofft sich durch diese Transparenz eine höhere Akzeptanz.

Der Nutzer entscheidet selbst, ob er mehr an Werbung sehen möchte. Bewegt der User bei Interesse den Mauszeiger über ein besonders markiertes (unterstrichenes) Wort, öffnet sich ein Layer über dem Seiteninhalt. Ohne Mauszeiger-Bewegung liest der User unbehelligt auf der Website weiter. AdInside erzeugt eine nachweislich höhere Click-Through-Rate und das bei gleichzeitig höherer Nutzerzufriedenheit!
Ivo Leunig a.a.O.

Grundsätzlich habe ich selbst keine Probleme mit Links im Content, wenn sie zwei Kriterien erfüllen: Die Kennzeichnung als solche und einen sinnvollen Bezug zum Inhalt. Wenn also ein Link konkret gesetzt wird, weil er einen Bezug hat, sehe ich keinen Grund für eine pauschale Ablehnung von “werblichen” Links im Content. Die Motive, warum Links gesetzt werden, sind ja so oder so sehr heterogen und nicht immer nur von Tugend geprägt.

Probleme macht mir dagegen eine automatisierte Verlinkung, wie es bspw. (aber dies nur nach äußerem Anschein) hier exemplarisch bei Chip zu sehen ist. Wenn Schlagworte automatisiert durch ein Plugin/ein Programm gefunden und verlinkt werden. Dadurch entsteht bisweilen ein Wust aus Links im Text, die auch mit der Maus nur noch schwer zu umfahren sind.

Mein Fazit: Links im Content können sinnvoll sein, werblich oder nicht-werblich motiviert, am Ende sollte der Link einen gewissen Informationswert haben, der zum Content passt. Die Kennzeichnung von werblichen Links ist dabei sicher sinnvoll für mehr Transparenz, ein Allheilmittel ist es aber nicht. Am Ende ist es das Maß an Vernunft, das zwischen sinnvollem Einsatz (wozu auch das Interesse eines Seitenbetreibers an Vermarktung gehört) und Missbrauch entscheidet.

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Was der Frau der begehbare Kleiderschrank …

Sehr witziges Heineken-Werbefilmchen via Youtube:lol:

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pro air

Wenn aus dem Figaro eine “Luftnummer” wird, empfehlen wir den Kauf eines handelsüblichen neuen “H”.

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Manchmal muss es eben passgenau sein

Früher hätte es so eine Schlamperei nicht gegeben! #18/1-Plakate in der Praxis

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Geld verdienen mit Bloggen – Möglichkeiten und Risiken

Filzo würde gern reich werden durch’s bloggen – naja ok, wenigstens das Blog sollte sich selbst unterhalten, was nun eher wieder monetär zu verstehen ist und nicht als bloggendes Selbstgespräch.

Ich würde es ganz gerne hinbekommen, dass sich mein Blog selbst finanziert, zumal das Geld während des Studiums bei mir nicht sehr locker sitzen wird. Nun frage ich mich also, wie ich das am besten hinbekomme.
filzo.de

Hab ihm gesagt: Wenn er was gefunden habe, soll er sich melden! :-P

Aber ich versuche mich in einer ernsthaften Antwort: Das ist gar nicht so einfach und Robert macht dazu ja immer wieder auch sehr interessante empirische Erhebungen und versucht Transparenz zu schaffen. Hier mein Versuch:
Google AdSense bringt ein bisschen was, aber dazu braucht man das Standing bei Google (gut erfasst, die richtigen Keywords) und genügend Hits (die Masse macht es da eben). Zudem bringt es enorm viel, wenn man die Google-Suchenden, die meist an deinem Blog auch NullkommaNull Interesse haben, mit einer speziellen Landingpage gleich weitere Suchtreffer von Google zu präsentieren um bei Bedarf gleich weiterzusurfen – ideal dann mit empfohlenen und damit vergüteten Links.

Link-Verkauf bringt was, aber kostet Image und ggf. die Google-Anerkennung. Mein Blog wurde damals auch mit abgestraft, die reumütige Einführung von nofollow-Tags hat hier aber keine echte Reputation geschaffen, noch immer führt Google das Blog hier künstlich auf PR 3 unten (dass er in Wirklichkeit höher ist, kann man über einen anderen Link sehen, aber egal). Man sollte sich das also gut überlegen und die Bedrohung mit dem vollkommenen Ausschluß steht ja auch noch im Raum.

Bezahlte Rezensionen schreiben ist nicht jedermanns (Lesers wie Bloggers) Ding, zudem ist das doch dann auch immer eine Frage des Engagements und mit etwas eigenem Anspruch wird es dann auch richtig zur Arbeit. Zudem: Auch hier braucht es Seitenaufrufe, denn nur Blogs mit mindestens ein paar Hundert Besuchern täglich bekommen eine “Aufwandsentschädigung” für eine Rezension, die das aufstehen überhaupt lohnt.

Die ganzen Partner-Programme, die Lead- oder Sale-basiert sind, kann man übrigens auch vergessen (so meine Erfahrung), wenn man nicht gerade sehr thematisch zugeschnittene und genau passende Blogs hat. Gewarnt sei auch vor so genannten kontext-sensitiven Einblendungen – nicht weil die an sich schlecht wären, im Gegenteil, aber sie schließen sich zum Teil aus (wie bspw. Google AdSense und Amazon – so jedenfalls der mir bekannte letzte Stand). Wer sich darüber hinwegsetzt, riskiert den Rauswurf.

Professionelle Vermarkter haben den Bloggermarkt nur bedingt erschlossen, zu kleinteilig und diffus sind die Blogs, als dass es sich wohl wirklich lohne. Zudem sind Blogs dann auch so “nervig” streitbar, wenn einmal eine Kampagne in den Radar gerät, wird die Imagekampagne schnell zum unfreiwilligen Sautreiben. Und spezielle Blog-Vermarkter, wie die Spreeblick-Lobo-Blogger-Vereinigung, lässt ja bis dato nur einen handverlesenen Bloggerkreis im Portfolio zu. Andere Vermarkter habe ich mir auch schon mal angesehen, von Ideen und Visionen und Aussichten lese ich viel, von Erfolgen ist mir wenig bekannt. Und die Eigenvermarktung ist wirklich hartes Brot, erfordert Know how der Branche, Verhandlungsfähigkeit, natürlich auch ein attraktives Produkt und bisweilen auch das Maß an technischem Verständnis, bspw. wie man mit AdServern agiert.

Bleibt also nur ehrliche Arbeit. :mrgreen:

Eigentlich finde ich schade, dass es so schwer ist, sein Blog zu monetarisieren. Gerade weil die klassische Werbevermarktung kaum möglich ist, greifen viele eben zu dem was es gibt – wie eben Rezensionen (mitunter anbiedernd und thematisch unpassend) und seltsamen Linkverkäufen (bisweilen mit ‘Gschmäckle’). Klar: Wäre ja schön, wenn alle finanziell unabhängig wären und sich in der noblen werbefreien Zone befinden oder sich die Rosinen rauspicken können – für manchen sind die paar Euro Zubrot aber doch wichtig und würden eine gewisse Kompensation der Kosten bedeuten und auch den Spaß an der Sache etwas erhöhen. Denn es ist ja ungelogen doch schön, wenn man für den Aufwand, den man betreibt, auch und gerade wenn man es nicht in kommerzieller Absicht tut, am Ende mit ein paar Euro, die nebenzu abfallen, belohnt wird.

Meine Hoffnung geht stark in die Richtung, dass sich hier noch etwas tut, gerade in Richtung gemeinschaftliche Blog-Vermarktung. Die Google AdSense-Möglichkeiten sind ja ne gute Sache, aber die Bedenken ob der Informationsmacht und zwischenzeitlich auch Werbemacht, sind ja nicht von der Hand zu weisen. Zudem kann nur eine gemeinsame Vermarktung den Ausverkauf und den Fall ins bodenlose, was die Schaltpreise angeht, verhindern.

Wie gesagt: Schön, wenn es ganz ohne Werbung ginge, aber Werbung finde ich per se auch kein Verbrechen, solange man sie vernünftig und mit Maß einsetzen kann.

Eine Anleitung für die ‘schnelle Mark’ gibt es aber nicht. Zudem sollte man auch die steuer- und rechtlichen Aspekte bedenken. Viele begeben sich in vertragliche Konstellationen, die sie weder verstehen noch deren Bedeutung erkennen – allein wenn ich mir vor kurzem die Bedingungen einer einzelnen Produkteinblendung eines Partner-Programms durchgelesen habe, kam mir das ganze Juristen-Gefühl wieder hoch, an dessen Verdrängung ich seit meinem Examen hart arbeite. Und eines muss auch jedem klar sein: Einnahmen sind steuerlich relevant, wie relevant, das wird dir das Finanzamt sagen.

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Verbotene Nutzung

Auszug aus den neuen Allgemeine Geschäftsbedingungen Online für Google AdSense (TM):

(xi) eine Aktion oder Praktik durchzuführen, die ein schlechtes Licht auf Google wirft oder den Ruf oder Goodwill von Google auf andere Weise verunglimpft oder herabsetzt. Sie nehmen zur Kenntnis, dass jede versuchte Verletzung der vorstehenden Bestimmungen oder die Teilnahme an einer solchen Verletzung einen Verstoß gegen diese Vereinbarung darstellt und dass wir alle entsprechenden rechtlichen Schritte gegen Sie einleiten können; dies beinhaltet das Recht zur sofortigen Sperre Ihres Kontos oder eine Kündigung dieser Vereinbarung sowie die Einleitung aller verfügbaren zivil- oder strafrechtlichen Schritte.

Was ist eigentliche »eine Aktion oder Praktik durchzuführen, die ein schlechtes Licht auf Google wirft oder den Ruf oder Goodwill von Google auf andere Weise verunglimpft oder herabsetzt«?

Zählt dazu auch eine kritische Berichterstattung?

Würde mich mal interessieren, wer sonst AGB-Änderungen so liest…

Auch interessant:

Google ist berechtigt, im Rahmen der Google-Datenschutzbestimmungen (zu finden unter http://www.google.de/privacy.html oder einer anderen von Google angegebenen URL) sämtliche von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen zu speichern und zu nutzen, namentlich Daten zur Eigentumsnutzung sowie Kontakt- und Rechnungsinformationen. Sie sind damit einverstanden, dass Google personenbezogene Informationen über Sie zum Zweck der Genehmigung und Aktivierung Ihrer Teilnahme am Programm an Dritte weitergibt und offen legt, insbesondere an Dritte, die in Ländern mit einer Gerichtsbarkeit ansässig sind, deren Datenschutzgesetze nicht so streng sind wie die in Ihrem Land.

Hab ich kein Problem mit, weil ich eh weiß, dass alles, was im Internet von mir steht, quasi jedem zugänglich ist. Aber sollte man halt auch wissen.

Btw.: Im Zuge der neuen AGBs gibt es jetzt in meinem Impressum auch (noch) einen weiteren rechtlichen Hinweis. Bitte zur Kenntnis nehmen. *hüstel

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